Das Steckverbinder-System TECElogo kommt ohne Presswerkzeuge aus – bietet aber die volle Sicherheit eines Handwerker-Installationssytems.
Die Zukunft der Haustechnik liegt in schnellen, werkzeuglosen Systemen. Noch vor wenigen Jahren wäre ein Steckverbinder-System kein Thema gewesen – die Praktiker vertrauten nur ihren klassischen Verarbeitungsmethoden. Kostendruck sowie neue Werkstoffe und Technologien führen jetzt in der Sanitär- und Heizungsinstallation zu einem Umdenken. Das Stecken – im Elektrohandwerk schon lange Standard – wird den SHK-Markt revolutionieren. Mit den Steckverbindern ließe sich auch das leidige Werkzeugproblem klassischer radialer Pressverbindungen elegant lösen: Presswerkzeuge für die Rohrinstallation sind oft teuer in der Anschaffung und müssen regelmäßig gewartet werden. Im schlimmsten Fall führen ungepflegte Presswerkzeuge zu Installationsfehlern. Das werkzeuglose Steckverbinder-System TECElogo wird hier Abhilfe schaffen: „Unser Ziel war es, ein schnell und sicher zu installierendes System zu entwickeln, bei dem man auf teure Werkzeuge ganz verzichten kann“, erklärt Olaf Altepost, Produktmanager für Rohrtechnik bei TECE.
Seit der Erstpräsentation eines voll funktionsfähigen Steckverbinders auf der ISH-Messe hat der Hersteller die Produktpalette weiter ausgebaut und will jetzt zur Jahresmitte mit einem fertigen Sortiment für Trinkwasser, Heizung und Flächenheizung antreten. Gestartet wird in den Dimensionen 16, 20 und 25 mm. Also in den Standarddimensionen für die Heizungs- und Sanitärinstallation in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie für die Etagen-Verteilung. Die notwendigen Zertifikate und Zulassungen sind bereits beantragt.
Der Haustechnik-Spezialist TECE bietet mit TECElogo ein Stecksystem, für dessen Verarbeitung nur eine Rohrschere und ein Kalibrierdorn nötig sind. Die eigens dafür entwickelten PE-RT Verbundrohre können leicht von Hand gebogen werden und bleiben biegestabil. Die weiß ummantelten Rohre sind unauffällig und deshalb für die Vor-der-Wand-Verwendung optimiert.
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Dreh- und Angelpunkt des Systems ist ein neu entwickeltes, kompaktes Fitting, das aus nur drei Bauteilen besteht. Herzstück ist eine Kunststoff-Kralle, die sich beim Stecken mit dem Rohr verkrallt, ohne es zu beschädigen. Das ist wichtig für ein besonderes Alleinstellungsmerkmal des TECE-Systems: Die sichere Verbindung zwischen Rohr und Fitting lässt sich bei Bedarf mit einem Spezialschlüssel auch wieder lösen. Sowohl Rohr als auch Fitting bleiben wieder verwendbar.
Die Fittings bestehen aus dem Hochleistungskunststoff Polyphenylsulfon (PPSU®) oder entzinkungsbeständigem CR-Messing - für den Trinkwassereinsatz bestens geeignete Werkstoffe. Die verwendeten Kunststoffe sind temperaturbeständig und enorm schlagfest. Zum Einsatz kommt ein trocken geschmierter O-Ring, an dem Schmutz- und Staubteilchen schlecht anhaften - der aber gleichzeitig das Einschieben des Rohrs erleichtert. Die konische Form des Fittings macht das Aufschieben von Rohrisolierungen zum Kinderspiel.
Die Verarbeitung ist ganz einfach: Das Rohr wird mit der Rohrschere abgelängt und ins Fitting eingesteckt. Durch ein Sichtfenster kontrolliert der Verarbeiter die Einstecktiefe. Ist das Rohr bis zum Anschlag gesteckt, greift die Kralle: Jetzt ist die Verbindung Rohr/Fitting absolut dauerhaft stabil. Ein zusätzliches Verpressen ist nicht nötig.
