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    Haustechnik-Installation im Premium-Wohnungsbau in Bremen

    TECElogo in allen Dimensionen (16 bis 50 mm) eingebaut

    Neue Technologien wie die Steckverbindertechnik brauchen Zeit, um vom Markt angenommen zu werden. Das Vertrauen in die Solidität der neuen Verbindetechnik muss erst wachsen – und wer bislang mit starrem Kupfer gearbeitet hat, muss sich auch beim biegsamen Kunststoffrohr umstellen. Die Johann Osmers GmbH & Co. KG, Bremen, wählte für ihren Einstieg in die neue Technik das Installationssystem TECElogo. Da die ersten Erfahrungen positiv waren, installierte der Mittelständler das komplette System jetzt in einem exklusiven Wohnbauprojekt auf dem Bremer Stadtwerder. Ein Erfahrungsbericht.

    Mit 66 Mitarbeitern und einer über einhundertjährigen Firmengeschichte ist Johann Osmers ein Traditionsunternehmen mit hohen Ansprüchen an sich selbst und seine Lieferanten. Das Leistungsspektrum umfasst gewerkeübergreifende Systemlösungen in den Bereichen Heizung, Sanitär, Klima und Kälte sowie MSR-Technik. Bei der Sanitär- und Heizungstechnik setzt das Unternehmen traditionell auf Installationssysteme aus Kupfer. Aber: „Um wettbewerbsfähig zu bleiben, muss man mit den Neuerungen im Markt Schritt halten“, so Thomas Kittner, Meister und Projektleiter bei Johann Osmers. Die Schnelligkeit und Einfachheit der Steckverbindertechnik hat Kittner überzeugt: „Entgraten, anfasen und stecken – da kann man nichts falsch machen und das umständliche Handling mit den Presswerkzeugen entfällt.“ Also werden die Kunststoff-Steckverbindersysteme im Markt unter die Lupe genommen. Stecken geht zwar auch bei Kupferrohr, doch Kupfer ist sowieso schon teuer und die Steckfittings sind nochmal teurer als die Pressverbinder. Zwei Kunststoffverbundrohr-Systeme mit Steckverbindern kommen schließlich in die engere Wahl. Eines davon ist TECElogo.

    In zwei Projekten setzt Johann Osmers das System erstmalig ein, darunter auch ein Wohnbauprojekt der Weser Wohnbau, Bremen. Aufgrund der dort gesammelten Erfahrungen empfiehlt Thomas Kittner TECElogo anschließend auch beim nächsten Projekt der Weser Wohnbau: Auf der Bremer Halbinsel „Stadtwerder“ errichtet die Wohnbaugesellschaft im Rahmen eines städtebaulichen Gesamtprojekts mehrere Wohngebäude. Darunter auch die beiden Gebäudekomplexe „Marin“ und „Meridian“ mit insgesamt 120 Eigentumswohnungen. Hier installiert Johann Osmers in den Jahren 2010 und 2011 das neue Steckverbindersystem.

    „Marin“ und „Meridian“ sind Teil eines Projektes, das die Bebauung des Stadtwerders mit architektonisch anspruchsvollen Wohnhäusern vorsieht. Mehrere Architekturwettbewerbe wurden ausgelobt, um diesem Anspruch gerecht zu werden. Das neue Viertel, das rund um den alten, denkmalgeschützten Wasserturm entsteht, ist eines der exklusivsten Wohnbauvorhaben Bremens und auch für Johann Osmers ein großes und wichtiges Projekt. In den Gebäuden der Wesser Wohnbau baut das Unternehmen die gesamte Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ein, darunter eine solargestützte Gas-Brennwertanlage ein System zur kontrollierten Wohnraumlüftung.

    Die Trinkwasser- und Heizungsleitungen in den Wohnungen wie auch die Keller- und Steigleitungen installierte Johann Osmers komplett mit Steckverbindern. Insgesamt wurden alle TECElogo-Dimensionen von 16 bis 50 mm eingesetzt. Die Monteure und auch der Projektleiter achteten dabei kritisch auf Vor- und Nachteile des neuen Systems. Die Umstellung ist nicht allen Mitarbeitern leicht gefallen – so grundverschieden sind die Technologien. Die Zeitersparnis bei der Verlegung und die Einfachheit des Steckverfahrens stehen außer Frage. Hier hat TECElogo die Erwartungen voll erfüllt. Doch bei der Einführung eines neuen Systems ist der Zeitfaktor nicht alles: Für die Monteure, die seit Jahren mit etablierten Kupfersystemen arbeiten, bedeutet das Verlegen von biegsamen Kunststoffrohren eine gewisse Umstellung. Sie wünschen sich mehr Winkelverbindungen, speziell bei den großen Dimensionen. Gleichwohl wird anerkannt, dass das Steckverbindersystem in puncto Flexibilität dem starren Kupferrohr eindeutig überlegen ist: „Eine Metallpressverbindung kann im Nachhinein nicht mehr verändert werden“, so Thomas Kittner, „ein gesteckter TECElogo-Fitting ist um die eigene Achse drehbar. Vor allem bei Winkelverbindungen kann das hilfreich sein.“ Welche Rolle die Steckverbindertechnik bei Johann Osmers in naher Zukunft spielen wird, kann der Projektleiter noch nicht sagen. Die Einführung einer neuen Installationstechnik sei schließlich ein Prozess und geschehe nicht von heute auf morgen.

    Pressekontakt: id pool GmbH ● Grit Wehling ● Telefon 0711.954645.70 ● wehling@id-pool.de


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    Wohnkomplex „Marin A“ auf dem Stadtwerder in Bremen. In dem exklusiven Wohnhaus kommen Steckverbinder zum Einsatz. Foto: Rainer Fromm
    Kellerdeckenverteilung: Im Keller wurden nur die Trinkwasserleitungen mit TECElogo installiert (Heizungsrohre: C-Stahl), in den Wohnungen auch die Heizungsleitungen. Foto: Rainer Fromm
    TECElogo-Steigestrang im Schacht mit Lüftungsrohr. Zwei Zapfstellen werden zum Abdrücken miteinander verbunden. Foto: Rainer Fromm
    Steckverbinder mit Absperrschieber. TECElogo in den Dimensionen 25 bis 50. Foto: Rainer Fromm
    Lösen einer TECElogo-Verbindung mit Demontageschlüssel. Rohr und Fitting bleiben wiederverwendbar. Foto: Rainer Fromm
    • TECE Objektstory Stadtwerder Bremen (PDF 415 KB)
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